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Verein für Niebüller Geschichte |
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Jahreshauptversammlung
des Vereins für Niebüller Geschichte e.V. Beate Jandt, 1. Vorsitzende Jahresbericht Unser Archiv in der Friedrich-Paulsen-Straße 6a ist jeden Mittwoch ein beliebter Treffpunkt für unsere Vereinsmitglieder und ebenso für Bürgerinnen und Bürger, die uns schriftliche und fotografische Dokumente bringen. Bei einer Tasse Kaffee mit selbstgebackenem Kuchen oder Keksen kommt es zu vielen interessanten Gesprächen über Geschichtliches und über Neuigkeiten in Niebüll. Es herrscht eine nahezu familiäre Atmosphäre. Am 10. Juni 2009 traf sich zum ersten Mal die Arbeitsgruppe Stadtjubiläen 2010 und 2011 im Rathaus mit dem Bürgermeister, dem Bürgervorsteher, mit Vertretern der Fraktionen und des HGV. Vom Geschichtsverein nahmen Karl-Heinz Jans und ich teil. Wir stellten unsere Planungen des Vereins für diesen Zeitraum vor. Wir planten, das Buch „50 Jahre Stadt Niebüll“ herauszugeben und vom 21. März bis zum 2. Mai 2010 eine Fotoausstellung im Richard-Haizmann Museum zu zeigen in Zusammenarbeit mit Dr. Uwe Haupenthal, dem Leiter des Museums. Die Stadt hat uns mit finanziellen Mitteln aus ihrem Jubiläumsbudget nicht unterstützt. Wir hatten 3.250 € Sponsorengelder eingeworben, die wir gut gebrauchen konnten. Für die finanzielle Unterstützung danke ich sehr der Stadtwerke Niebüll GmbH, Detlef Christiansen, der Firma Andreas Petersen GmbH, der VR Bank, der Nospa, der Gewoba Nord und der Stiftung Nordfriesland. Herr Jans wird in seinem Kassenbericht zu den Spenden etwas sagen, soweit die Zahlen in das Haushaltsjahr 2009 fallen. In meinem letzten Jahresbericht im Juni 2009 habe ich Sie darüber informiert, welche Vorbereitungen für das 50jährige Stadtjubiläum und unser 10jähriges Vereinsjubiläum schon getroffen wurden. Für unser Buch „50 Jahre Stadt Niebüll“ haben Herr Raloff über die FPS, Ursel Nissen über die Drei-Harden-Schule, Herr Thomsen über die Alwin-Lensch-Schule, Herr Schlensag über die Geschichte der katholischen Kirche und Günter Friedrichsen über die Kläranlage geschrieben. Dafür danke ich Ihnen im Namen unseres Vereins ganz herzlich. Besonders danke ich meinem Mann dafür, dass er etwa ein Jahr mit und neben mir durchgehalten hat. Er hat mit mir zusammen viele Informationen für die Artikel zusammengetragen, recherchiert, redigiert und geschrieben. Am 20. September 2009 stand der verkaufsoffene Sonntag unter dem Motto: „Ehrenamt erfahren“. Der HGV mit seiner Geschäftsführerin Sonja Lützen und Holger Heinke vom Stadtmarketing haben zusammen mit Vertretern von 40 Vereinen diesen Tag organisiert. Die Vereine präsentierten sich auf dem Rathausplatz und in der Hauptstraße mit den Angeboten ihrer inhaltlichen Arbeit an ihren aufgebauten Ständen. Wir vom „Verein für Niebüller Geschichte“ waren auch dabei und zeigten an Stellwänden Anzeigenwerbung von Firmen aus Niebüll und Deezbüll. Diese Anzeigen waren einer Festschrift von 1921 und einer Werbebroschüre von 1928 entnommen und auf DIN A4 Format vergrößert worden. Viele interessierte Besucher kamen vorbei und führten angeregte Gespräche mit uns und miteinander. Unsere Präsentation weckte in vielen von ihnen Erinnerungen an Firmen, die so nicht mehr existierten oder sich als Familienbetriebe weiterentwickelt haben. Aus unserem Archivbestand boten wir doppelte Ausgaben der Jahrbücher „Zwischen Eider und Wiedau“ von 1961 – 2008 für einen kleinen Obulus an. Ebenso waren auch Äpfel aus der Gath im Angebot für eine kleine Spende für unseren Verein. Mit mir waren vom Vorstand Karl-Heinz Jans und Dieter Huth und vom Beirat Ursel Nissen und Wolfgang Jandt dabei. Allen Beteiligten danke ich an dieser Stelle ganz herzlich für ihren Einsatz. Herr Jans feierte an diesem Tag seinen Geburtstag mit seiner Frau und uns sozusagen auf der Straße. Ende September 2009 bekamen der Bürgervorsteher Uwe Christiansen, der Bürgermeister Wilfried Bockholt und die 5 Fraktionen der Stadtvertretung jeweils ein Exemplar der Erklärungen und Ausarbeitung der Straßennamen in Niebüll, die nach Persönlichkeiten benannt worden sind. Es sollten im Jubiläumsjahr Einschiebeschilder an den entsprechenden Straßen angebracht werden. Aus dem Wirtschafts-,Verkehrs- und Fremdenverkehrsausschuss war die Bitte an uns herangetragen worden, die Vorarbeiten dafür zu leisten, die dann von Max Petersen, Wolfgang Jandt und mir ausgeführt wurden. Die Stadtvertretung stimmte der Umsetzung zu. Den städtischen Haushalt hat diese Massnahme nicht belastet. Die Stadtwerke Niebüll, die Firma Danisco und die Mürwiker Werkstätten haben mit ihrer Spende alles komplett bezahlt. Am 7. Mai 2010 wurden die ersten Einschiebeschilder angebracht und der Öffentlichkeit vorgestellt. Alle 4 Wochen halten wir unsere Vorstandssitzung in den Räumen des Vereins ab, unsere letzten Beirats- und Vorstandssitzungen fanden am 11. November 2009, am 9. Februar und am 9. März 2010 (im RHM) statt und befassten sich im Wesentlichen mit der Ausstellung im Museum, der Mithilfe bei der Eröffnung und dem Museumsdienst an den Sonn- und Feiertagen. Stephan Bülck vom Nordfriesland Tageblatt machte von uns (Vorstand und Beirat) ein schönes Gruppenfoto im Museum und dazu erschien in der Jubiläums-Sonderbeilage der Tageszeitung ein guter Bericht über unseren Verein. Die Presse hat uns bisher sehr gut begleitet und dafür sage ich ihr meinen Dank. Fast alle Vorstands- und Beiratsmitglieder waren am 20. März Gäste auf dem Festakt „50 Jahre Stadt Niebüll“ in der Stadthalle. Karl-Heinz Jans zeigte an Stellwänden im Foyer seine erstellten vier Pläne zur Stadtentwicklung von 1873 bis heute. Wir begannen schon an diesem Abend mit dem Verkauf unseres Buches, von dem wir heute, 10 Wochen später, schon 650 Stück verkauft haben. Das Druckcenter Uwe Mussack hat zu unserer großen Zufriedenheit das Buch, die Plakate und die Ausstellungsfotos hergestellt. Wir hatten 800 Bücher bestellt zu einem Rechnungsbetrag von etwa 20.600,00 € . Der Verein zahlte 7.000 € und mein Mann und ich traten für den Rest des Rechnungsbetrages in Vorleistung. Wir haben schon unser Geld zurück und der Verein einen Teil. Bei einem Verkauf aller Bücher wird das Vereinskonto wieder ausgeglichen sein. Unsere Fotoausstellung im Richard-Haizmann Museum begann mit der Vernissage am 21. März um 11 Uhr mit einem großen Besucheransturm. Hier danke ich ganz besonders Ursel und Thomas Nissen, Karl-Heinz und Giesela Jans, Meike Geertz, Heinke Todt-Andresen, Dieter Huth, Alfred Schlensag, Max Petersen, Günter Friedrichsen, Georg Böhm, Ferdinand Hahn und Dir, Wolfgang, für die tatkräftige Unterstützung, das Kuchenbacken und Kaffeekochen. Dr. Uwe Haupenthal hat sich sehr eingebracht beim Lay-out des Buches und bei der thematischen Zuordnung der Fotos vor der Hängung. Dafür sage ich ihm heute noch einmal meinen herzlichen Dank. 2.500 Besucher sahen in den 6 Wochen unsere Ausstellung. Das ist für unseren Verein ein Riesenerfolg. Das Buch und die Ausstellung sind unser Geschenk an die Niebüller Bürgerinnen und Bürger zum 50. Jubiläum der Stadtwerdung. Seit dem 28. Mai hängt der größte Teil der Fotos im NIC in der Schmiedestraße. Die langen Gänge eignen sich hervorragend für eine Ausstellung. Bis zum 8. Juli können Besucher zu den Geschäftszeiten die Fotoausstellung ansehen. Danach, gleich am 10. Juli, möchte das Seniorenheim im Bachstelzenring die historischen Fotos zeigen. Wenn die Bewohner nicht zu uns kommen können, gehen wir wieder zu ihnen, wie schon mit den historischen Aufnahmen von den alten Bauernhöfen, die es nicht mehr in Niebüll gibt. Zum Schluss noch zwei Daten, die ich erwähnen möchte:
Am
10. März waren mein Mann und ich eingeladen zur
Jahreshauptversammlung beim Am 25. März fand eine gemeinsame Veranstaltung der Universitätsgesellschaft mit dem Geschichtsverein im Sitzungssaal des Rathauses statt mit dem Thema „Die Geschichte der Russlanddeutschen“ mit Prof. Dr. Uwe Liszkowski. Die Deutschen wurden ins Land geholt, geachtet und dann auch wieder gehasst und vertrieben, so wie die politischen Strömungen es zuließen, eine eher tragische Geschichte.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
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| Juni 2010 ©Geschichtsverein-Niebüll - Jandt/Knudsen Index |