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Verein für Niebüller Geschichte |
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Aktuelles |
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Der Ausflug nach Hoyerswort auf Eiderstedt Für den 30. September 2011 hatte der „Verein für Niebüller Geschichte“ seine Mitglieder und Freunde zu einem Besuch des 400 Jahre alten Herrenhauses Hoyerswort auf Eiderstedt eingeladen. 25 Personen nahmen an dem hochsommerlichen Tag an dem Ausflug teil. Alfred Jordi, der neue Besitzer des Herrenhauses, erklärte uns die Geschichte des Renaissancebaues während eines Rundgangs um und durch das Gebäude. Heute beherbergt Hoyerswort in den unteren Räumen ein Café und in oberen ein Museum. Im hinteren Flügel des Gebäudes befinden sich die Keramikwerkstatt und die Privaträume des Besitzers und seiner Tochter, des Weiteren vier Ferienappartements. Der neben dem Herrenhaus stehende Haubarg war ehemals das Wirtschaftsgebäude. Der Haubarg wartet heute auf eine neue Nutzung. |
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Das verschwundene Denkmal Die Studentenbewegung von 1968 war ein Aufbruch aus einer verstaubten Zeit. „Unter den Talaren Muff von 1000 Jahren“ war ein Slogan, der die Runde machte. Bald wandten sich auch die Schüler an den Gymnasien gegen alles, was sie für reaktionär hielten. In Niebüll verschwanden der bronzene Adler und das Relief Kaiser Wilhelms I. vom Ehrenmal für die Gefallenen des deutsch-französischen Krieges von 1870/71. Das Denkmal war 1898 vom Kampfgenossenverein bei der Christuskirche errichtet worden und wurde dann im Jahr 1970 auf Beschluss des Kirchenvorstandes und der Stadtvertretung vom THW abgetragen. Der Sockel bestand aus einer großen Anzahl von Feldsteinen. Der zentrale Granitstein lag fast 40 Jahre lang unbeachtet am Rande des Parkfriedhofes – mit der unbeschädigten Inschrift und der Grundplatte des Reliefs nach unten. Der Kopf des Kaisers befindet sich seit einiger Zeit im Archiv des Geschichtsvereins, der Adler ist und bleibt verschwunden. |
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„Ehrenamt erfahren“ Der verkaufsoffene Sonntag in Niebüll am 20. September 09 stand unter dem Motto „Ehrenamt erfahren“. Der HGV mit Sonja Lützen und Holger Heinke vom Stadtmarketing haben zusammen mit Vertretern von 40 Vereinen diesen Tag organisiert. Die Vereine präsentierten sich auf dem Rathausplatz und in der Hauptstraße mit den Angeboten ihrer inhaltlichen Arbeit an ihren aufgebauten Ständen. Wir vom „Verein für Niebüller Geschichte“ waren auch dabei und zeigten an Stellwänden Anzeigenwerbung von Firmen aus Niebüll und Deezbüll. Diese Anzeigen waren einer Festschrift von 1921 und einer Werbebroschüre von 1928 entnommen. Viele interessierte Besucher kamen vorbei und führten angeregte Gespräche mit uns und untereinander. Unsere Ausstellung weckte in vielen von ihnen Erinnerungen an Firmen, die so nicht mehr existieren oder sich als Familienbetriebe weiterentwickelt haben. Doppelte Ausgaben der Jahrbücher „Zwischen Eider und Wiedau“ von 1961 – 2008 wurden von uns angeboten, ebenso Äpfel aus der Gath. Mit der Vorsitzenden Beate Jandt waren vom Vorstand Karl-Heinz Jans und Dieter Huth und vom Beirat Ursel Nissen und Wolfgang Jandt dabei. Allen Beteiligten sei an dieser Stelle für ihr Engagement noch einmal herzlich gedankt. |
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| Oktober 2011 ©Geschichtsverein-Niebüll - Jandt/Knudsen Index | |